Bild "ybilder:wiege1200.jpg"
"Meine Trauer um dich, wird mich ein leben lang begleiten, und sie wird mich verändern."


Wenn die Wiege leer bleibt.....wenn aus Glück Trauer wird


Eine Fehlgeburt oder eine Totgeburt kommt hauptsächlich überraschend, so dass wir meist  überhaupt nicht darauf vorbereitet sind.

Sie haben gespürt, wie ihr Kind in ihrem Bauch heranwächst, sie haben sich auf eine Zukunft mit ihrem Baby gefreut
und plötzlich ist alles vorbei.
Das ist ein erschütterndes Erlebnis, dass ihre Welt aus den Fugen geraten lässt.
Die Trauer um ein Sternenkind ist bei betroffenen Eltern groß.
Denn ein Kind zu verlieren, bevor es überhaupt leben durfte, kann eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein.

Oft sagen mir die Eltern: “Wir wollen es niemandem sagen, damit wir die anderen nicht belasten mit unserer Trauer”
oder “wir schämen uns vor den anderen, die alle gesunde Kinder bekommen haben.
Und wir haben es nicht geschafft.”
Schuldgefühle und Scham kann ein großes Thema in dieser Zeit sein.

Über ihre Gefühle zu sprechen, ist sicher einer der wichtigsten Schritte.

Sternenkindereltern, gerade diese, welche ihr Baby in einer frühen Schwangerschaftswoche gehenlassen mussten, wird oft gar nicht zugestanden, richtig zu trauern.

Sie hören dann Sätze wie: "Ihr könnt es doch einfach nochmal versuchen" oder
"Das war doch noch gar kein richtiges Kind"..
Ihr Kind ist in den Leben der sie umgebenden Personen „nie in der wirklichen Welt“ angekommen,
sodass es für das Umfeld schwer ist, das Ausmaß des Verlustes erfassen.

Mir ist wichtig, dass auch die Sternenkinderpapas wissen, dass ich für sie da bin.
Ich gebe auch ihnen den benötigten Raum, in dem sie über ihre Trauer sprechen können. Ich sehe mich nie nur für die Frauen zuständig, sondern immer für alle, die um Sternenkinder trauern.
Das können auch Geschwister, Omas, Opas, Tanten, Onkels oder Freunde der Familie sein.


(c)Yvonne Schmidt | Sitemap | | Suche: